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1. & 2. TKC Lauf 2026 in Grimma (7 Stunden & 5 Stunden) 14.&15.3.2026


 


TKC Grimma – Saisonstart mit Ansage, Regenroulette und internationalem Hochglanz


Grimma (Sachsen), 14. & 15.03.2026 – Der Winterschlaf ist offiziell beendet. Und wie! Die TKC meldet sich zurück – nicht leise, nicht vorsichtig, sondern mit einem Doppelpack, der irgendwo zwischen Motorsport-Lehrstunde, Wasserschlacht und internationalem Klassentreffen angesiedelt war. 22 Teams, Fahrer aus ganz Deutschland, Schweiz, Polen und den Niederlanden, dazu ein Niveau, das man sonst eher aus der Formel 1 kennt. Kurz gesagt: Wer hier mithalten wollte, musste mehr können als nur Lenkrad festhalten und hoffen, dass es schon gut geht.


Schon am Samstag wurde klar: Grimma hat keine Lust auf sanftes Eingrooven. Sieben Stunden Racing, ein Feld gespickt mit Top-Fahrern und Gastteams, die nicht zum Kaffeetrinken angereist waren.
Und als hätte das Ganze nicht schon genug Spannung geboten, entschied sich das Wetter kurz vor Schluss noch für einen dramatischen Auftritt.
Natürlich mit Regen. 

Samstag – Sieben Stunden, drei Teams, sieben Sekunden und ein Hauch Wahnsinn

Das 7-Stunden-Rennen entwickelte sich zu einem echten Thriller. An der Spitze: drei Teams, getrennt von… praktisch nichts. Nach sieben Stunden Racing betrug der Abstand zwischen Platz 1 und Platz 3 gerade einmal sieben Sekunden. Sieben. Sekunden. Das ist im TKC-Kosmos ungefähr so viel wie ein Wimpernschlag – oder ein minimal zu spät gesetzter Bremspunkt.

Den Sieg sicherte sich das polnische Gastteam DYMOVEE Racing Team – und das in einem Finish, das man eher aus Hollywood-Drehbüchern kennt. Fünf Sekunden dahinter: Talent Factory & GIKC. Und jetzt kommt der Haken: Dieses Team führte das Rennen bis 1,5 Stunden vor Schluss an und erlitt dann einen Kartdefekt (Achsschenkelaufnahme vorne rechts gebrochen), der sie rund eine Minute und zehn Sekunden kostete. Anders gesagt – ohne diesen Defekt hätten sie vermutlich nicht nur gewonnen, sondern souverän gewonnen. Aber hätte, wäre, Boxengasse.

Platz drei ging an das niederländische Team 24RT – ebenfalls ein Gastteam, ebenfalls auf absolutem Topniveau. Sieben Sekunden Rückstand auf den Sieger nach sieben Stunden zeigen ziemlich deutlich: Hier wurde nicht gefahren, hier wurde gefightet.

Die Pole Position ging – passend zum internationalen Flair – ebenfalls an Talent Factory & GIKC, die sich im neuen Qualifying-Format direkt mal in Szene setzten. Die schnellste Rennrunde? Die schnappte sich kein geringerer als Eliano de Vos vom Team 24RT (1:10.277). Internationaler Topfahrer, Niederländer, schnell. Sehr schnell.


ERT by KCG – Bunt, schnell und über Nacht ganz vorne

Knapp am Podium vorbei, aber alles andere als unauffällig: ERT by KCG. Mit ihren neuen, farbenfrohen Overalls vermutlich das optische Highlight des Wochenendes – und fahrerisch sowieso. Platz 4 mit nur 22 Sekunden Rückstand bedeutete gleichzeitig die TKC-Gesamtführung über Nacht. Und ganz ehrlich: Wer so aussieht und so fährt, darf das auch.


Scharmüller/WnG A/D – Der Meister startet verhalten
Die Titelverteidiger Scharmüller/WnG A/D landeten „nur“ auf Platz 5 – mit etwas mehr als einer Runde Rückstand. Für ihre Verhältnisse fast schon ungewohnt zurückhaltend. Aber wer die Jungs kennt, weiß: Die kommen selten, um nur mitzufahren. Das war eher Kategorie „erst mal ankommen, dann zuschlagen“.

Teamspirit-Award geht nach Bayern – Triple MMM Racing
Ein besonderes Highlight abseits der Zeitenliste: Triple MMM Racing. Das Rookie-Team aus dem Allgäu zeigte, dass Teamgeist keine Frage der Erfahrung ist. Boxenstopps, Kommunikation, Einsatz – das sah teilweise aus, als würden sie schon seit Jahren nichts anderes machen. Vielleicht nicht ganz vorne im Klassement, aber definitiv ganz vorne im Herzen der Zuschauer.

Zwei 30-Sekunden-Strafen für die Team (KRS Krischer Racing Service und KEC Motorsport) wegen Missachten des Karttauschschildes erinnerten zudem daran, dass in der TKC nicht nur Geschwindigkeit zählt – sondern auch das Einhalten der Regeln. 

Klingt banal, entscheidet aber Rennen.


Sonntag – 5h Reverse, Regen und das große Rutschen

Wenn man dachte, der Samstag sei schon anspruchsvoll gewesen, dann hatte der Sonntag nur ein müdes Lächeln übrig. Fünf Stunden Rennen, Reverse-Fahrtrichtung – und fast durchgehend feucht. Also wirklich Regen. Nicht „ein bisschen nass“, sondern „jede Kurve ein rutschiges Abenteuer“.
Dreher? Viele. Bandenkontakte? Auch. Überblick? Optional.
Die Pole Position ging erneut an das Gastteam Talent Factory & GIKC – und diesmal ließen sie keinen Zweifel daran, was möglich ist, wenn alles zusammenpasst. Nach 224 Runden holten sie sich den Sieg mit 57 Sekunden Vorsprung. Dominant, kontrolliert, verdient.

Scharmüller/WnG A/D – Zurück auf dem Podium
Die Antwort der Titelverteidiger folgte prompt: Platz 2. Trotz einer Stopp/Go-Strafe in der Anfangsphase (Überholen unter Gelb – eher so semi-ideal) kämpften sie sich zurück und zeigten, warum sie zu den konstantesten Teams der Serie gehören.
Nur vier Sekunden dahinter: KEC Motorsport. Stark, ruhig, effizient – und mit der schnellsten Rennrunde durch ihren neuen Fahrer Florian Freiberger (1:11.769). Ein Einstand, der sich sehen lassen kann.

ERT by KCG – Wieder stark, wieder vorne
Auch am Sonntag mischte ERT by KCG wieder vorne mit und belegte Platz 4. Konstanz ist und bleibt ihre Superkraft – egal ob trocken, nass oder irgendwo dazwischen. Mit Fahrer Tobias Laube, holte man sich zusätzlich einen Fairness Pokal ab. Er gab das unterschreiten der Mindeststandzeit beim Karttausch schon zu, bevor es die Crew im Race-Controlcenter überhaupt kontrollieren konnte. Fair Play Herr Laube – aber, es wäre ohnehin herausgekommen.
Platz 5 ging an das Gastteam DYMOVEE Racing, die nach ihrem Samstagssieg ebenfalls eine starke Gesamtleistung ablieferten.

Strafen, Dreher und ganz viel Arbeit
Das Rennen hatte es in sich:
Stopp/Go-Strafen für ERT by KCG, frei4 motorsport und Team Recyclinghof wegen zu kurzer Standzeiten beim Karttausch (70 Sekunden sind eben keine Empfehlung).
Das Gastteam MFR Training kassierte ebenfalls eine Strafe – und zwar fürs Umfahren des Haltebuzzers. Kreativ, aber regeltechnisch eher schwierig.

Technik, Drama und erstaunlich wenig Defekte
Erstaunlich: Über das gesamte Wochenende gab es nur einen einzigen Defekt – und der traf ausgerechnet am Samstag das führende Team. Bitter. Sehr bitter. Ansonsten hielt das Material, was bei diesen Bedingungen alles andere als selbstverständlich ist.

Fazit – Grimma liefert. Und wie.
Der TKC-Saisonauftakt 2026 in Grimma war mehr als nur ein erstes Rennwochenende. Es war ein Statement. International, hochklassig, fordernd – und mit genau der richtigen Portion Chaos, die den Motorsport so besonders macht.
Gastteams dominieren den Samstag, Talent Factory & GIKC schlagen am Sonntag zurück, ERT by KCG überzeugt mit Konstanz, Scharmüller/WnG A/D zeigt Comeback-Qualitäten und KEC Motorsport setzt ein dickes Ausrufezeichen.
Dazu Regen, Reverse-Action, Strafen, packende Duelle und ein Fahrerfeld, das qualitativ vermutlich das stärkste in der TKC-Geschichte war.
Oder kurz gesagt: Die TKC ist zurück. Und sie meint es ernst.

Ausblick – Vilsbiburg ruft (schon wieder)
Das nächste Rennwochenende steigt am 25. & 26.04.2026 in Vilsbiburg – der „Nürburgring Nordschleife unter den Kartbahnen“. Und wer nach Grimma noch nicht genug hat:
Es gibt aktuell noch Plätze für Gastteams.


Nach dem Rennen ist vor dem Rennen. Und wenn Grimma der Maßstab war, dann wird 2026 alles – nur nicht langweilig.

 



60 Minuten Freies Training



 5 Minuten Qualy 1



5 Minuten Qualy 2 (anderer Fahrer, anderes Kart)



5 Minuten Qualy 3 (wieder anderer Fahrer, wieder anderes Kart)



Auswertung der drei Qualifikationsläufe (Position = Platz Startaufstellung)



Endergebnis 7 Stunden Rennen Samstag



P 2 = Talent Factory & GIKC, Platz 1 = DYMOVEE Racing, Platz 3 = Team 24 RT



Alle 22 Teams vom Samstags Rennen



60 Minuten Freies Training (Reverse)



5 Minuten Qualy 1 (Reverse)



5 Minuten Qualy 2 (anderer Fahrer, anderes Kart, Reverse)



5 Minuten Qualy 3 (wieder anderer Fahrer, wieder anderes Kart, Reverse)



Auswertung der drei Qualifikationsläufe (Position = Platz Startaufstellung)



Endergebnis 5 Stunden Rennen Sonntag (Reverse)



P 2 = Scharmüller/WnG A/D, P1 = Talent Factory & GIKC, P 3 = KEC Motorsport



Alle 22 Teams vom Sonntags Rennen



♥ VIELEN DANK für die Unterstützung im Jahr 2026 ♥